sister-2005
  Startseite
  Archiv
  Gedichte die meine gefühle beschreiben
  Gemischte Lieder
  Für mein besten Freund
  Für mein Schatz
  No Angels Sontexte
  Songtexte von Sandy
  Über Sandy
  Nachwuchs für die No Angels
  Über When the Angels swing DVD
  No Angels Abschiedskonzert
  Sandy Flirtet mit Usher
  Konzertkritik der No Angels
  Trennung der No Angels
  Newsübersicht der No Angels
  Trenungsgerücht der No Angels
  Die No Angels
  No Angels im Legoland Deutschland
  Sprüche für alles
  Bilder
  Sandy´s Tatoos
  My Nichte
  My Friends and Me
  My Dogs
  Pics
  About Me
  My Friends
  Gästebuch
  Kontakt

   Angela´s Blog
   my blog chris
   my blog juli und krissy

http://myblog.de/sister-2005

Gratis bloggen bei
myblog.de





Sie heißen Vanessa, Lucy, Sandy, Nadja und Jessica und waren die erste Band, die im deutschen Fernsehen zusammengecastet wurde. Zur großen Überraschung vieler Zweifler – aus deren Kreis ich mich selbst nicht ausschließen will – haben die fünf Mädels es tatsächlich geschafft, als feste Größe im deutschen Popzirkus zu etablieren und sind nicht, wie erwartet, nach ein paar Wochen sang- und klanglos von der Bildfläche verschwunden. Das mag vielleicht daran liegen, dass zumindest ein Teil der Mädels selbst Hand ans Songwriting anlegt, und somit mehr von einem Musiker in ihnen steckt, als man ihnen zu Beginn ihrer Karriere zugetraut hat. Auf der anderen Seite liegt es sicher auch daran, dass die Lieder der „No Angels“ schlichte, einfach gehaltene Pop-Stücke sind, die niemandem wehtun und die sich Musikfans aller Prägungen ruhig nebenbei anhören können, ohne bleibenden Schaden befürchten zu müssen. Und dass die Mädels die breite Masse der Charts-Hörer auf ihrer Seite haben, beweisen die Topplatzierungen von Songs wie „Daylight in my Eyes“, „Rivers of Joy“, „When the Angels sing“ oder „Something about us“ und die entsprechenden Single-Abverkäufe.

Auf der hier vorliegenden DVD versuchten sich die No Angels an einer Sache, die bei Robbie Williams in der Royal Albert Hall zu London perfekt funktioniert hat. Zusammen mit einem Big Band-Orchester intonierten die fünf Mädels im Berliner Tränenpalast vor 350 glücklichen Gewinnern eines Radio-Events, sechzehn Songs ihrer vorausgegangenen Alben in neu arrangierten Swing-Versionen. Dabei demonstrieren die Mädels sehr schön, dass sie durchaus gesangliches Talent haben und weit mehr sind als nur gut gekleidete, nett tanzende Playback-Püppchen. Hier passt einfach alles sehr gut zusammen. Egal ob man sich die Solopassagen der einzelnen Sängerinnen oder den gemeinsam gesungenen Chorus anhört, alles ist sauber aufeinander abgestimmt und wird vom Berliner Big Band-Orchester schön unterstützt. Passend zum 30er Jahre-Swing-Ambiente ist auch die Aufmachung der Show ausgefallen, in welcher die Mädels in verschiedenen zeitgenössischen Kleidern auf die Bühne gehen um das knapp 75 Minuten lange Set vorzutragen und beim Publikum frenetische Jubelstürme auszulösen.

Filmisch ist das ganze Spektakel recht ansprechend eingefangen und wechselt geschickt von der Band zu den Mädels und zum Publikum. Leider gibt es hier kein Multi-Angle-Feature um sich seinen „Lieblingsengel“ in den Focus zu holen, was ich persönlich für ein nettes Feature gehalten hätten. Dennoch ist dieses Konzert für Musikfans durchaus empfehlenswert und auch für diejenigen interessant, die zwar den Swing mögen, mit den No Angels bisher aber nur wenig anfangen konnten.

Der technische Aspekt der DVD sollte keine großen Ärgernisse aufwerfen. Das Bild liegt im 4:3-Format auf der DVD ab und überzeugt durch eine gute Detailzeichnung und seine satten Farben ebenso wie durch ein sehr gutes Rauschverhalten. Lediglich in den kritischsten Szenen geht die Kompression des Bildmaterials manchmal ein wenig in die Knie, was man an gelegentlich auftretender Artefaktbildung, sowie an Blockrauschen erkennen kann.

Tonal gibt es noch viel weniger zu meckern, als dies beim Bild der Fall wäre. Wahlweise kann man „When the Angels swing“ im dts, im Dolby Digital 5.1 oder im Dolby Digital 2.0-Ton abspielen. Wo der Dolby Digital 2.0-Ton seinen natürlichen Beschränkungen in Sachen Räumlichkeit unterliegt, können die beiden Sechskanal-Tonspuren vollauf überzeugen. Sowohl die einzelnen Instrumente der Big Band, als auch die Stimmen der Mädels kommen klar und deutlich aus den Boxen und durch eine dezente Surroundabmischung des Publikums kommt meistens richtig gutes Live-Feeling rüber.

So viele Extras wie „No Angels – When the Angels swing“ bekommt man normalerweise bei einer Musik-DVD nicht geboten. Das Animierte Menü hält in diesem Fall jedoch fast 80 Minuten zusätzliches Filmmaterial bereit, welches das Herz jedes No Angels-Fans höher schlagen lassen sollte. So gibt es zum Beispiel ein sehr umfangreiches „Making Of...“ der Swing-Show im Berliner Tränenpalast, eine Art Dokumentation, in welcher die No Angels einen ganzen Tag lang durch Berlin begleitet werden, Infos über die No Angels, eine Foto-Galerie, sowie zusätzlich noch ein separates Video zu „All cried out“ in der Swing-Version.
Weiterhin findet man auf dieser DVD ein Multi-Angle-Feature, welches einem an bestimmten Stellen des Konzertes erlaubt, hinter die Kulissen der Show zu sehen und zu erleben, was, für das Publikum unsichtbar, hinter der Bühne passiert. Last but not least gibt es für jeden Song noch ein Statement eines der Mädchen, zu welchem man im „White Rabbit“-Stil während des Songs wechseln kann. Etwas unglücklich ist es hier nur, dass man nach der Sichtung des Statements immer wieder an den Anfang des jeweiligen Songs zurückbefördert wird.

„No Angels – When the Angels swing“ ist eine tolle DVD für die zahlreichen Fans dieser zusammengecasteten Band. Wer sich für Swing interessiert und mit den No Angels bisher nicht allzu viel am Hut hatte, kann ebenfalls einmal ein Ohr riskieren, da die Darbietung der fünf Sängerinnen durchaus auch anspruchsvollere Ohren befriedigen kann. Höhere Ansprüche kann auch die DVD befriedigen, die durch ein gutes Bild, einen sehr guten Ton und eine ausführliche Extraausstattung überzeugen kann.



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung